Werdegang

24Meine Ausbildung zur Altenpflegerin beendete ich 1994 und arbeitete zunächst weiter für „pflegen & wohnen“ in Hamburg – Bahrenfeld.

In der „Ernst und Claere Jung Stiftung“ Hamburg – Othmarschen durfte ich mit meinen Fähigkeiten stetig wachsen. Meine Vorgesetzte wusste die personelle Ressource für das Unternehmen einzusetzen. Ich habe dort gepflegt, ausgebildet, geprüft und zwei Wohnbereiche geleitet. Nebenbei habe ich Stellenbeschreibungen geschrieben, Arbeitsgrundlagen für neue Standards verfasst und neue Ideen zur Verbesserung von Arbeitsabläufen eingebracht, die auch umgesetzt wurden. Der Umgang mit dem Qualitätsmanagement ist mir nach neun Jahren Arbeit in einer zertifizierten Einrichtung mehr als vertraut, und so fand ich meinen Weg in das übergeordnete Qualitätsmanagement.

In einem Unternehmen mit 3000 Heimbewohnern vernetzte ich die Einrichtungen untereinander, beriet und entwickelte. Besonders geschätzt wurde dort mein müheloses Einfinden in mir vorher unbekannte EDV-gestützte Pflegedokumentationsprogramme und meine Fähigkeit, Konzepte und Ideen zu Papier zu bringen. Federführend leitete ich das Projekt zur Vereinfachung der Leistungserfassung.

Berufsbegleitend erwarb ich die Qualifikation zur staatlich anerkannten leitenden Pflegefachkraft und arbeitete bis zu meinem Schritt in die Selbständigkeit als Pflegedienstleitung und stellvertretende Heimleitung. Der Entwicklungsbedarf in meinem Berufsfeld spricht mich einfach an, seit 2007 gestalte und steuere ich freiberuflich Veränderungsprozesse vor allem in der stationären Altenhilfe.

Mit der Weiterbildung zum professionellen Coach (2008, IBAF – Qualifizierungszentrum für Führung und Management Hamburg) habe ich meinen Beratungsansatz verfeinert und Lust auf mehr bekommen: Im März 2010 beendete ich erfolgreich die Weiterbildung zur systemischen Organisationsberaterin (IN VIA Akademie im Meinwerk Institut, Paderborn). 2013 besuchte ich „The womanly Arts Mastery Program“ in New York City (USA). Mit diesem Input weiß ich eine gewisse Leichtigkeit zu transportieren, mit der die Herausforderung meiner Branche, der stationären Altenhilfe, gut anzunehmen ist.

Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und wohne mit meiner Familie inklusive demenziell veränderten Schwiegermutter mitten in Hamburg. Das persönliche Erleben dieser Krankheit hat mich fachlich wirklich aus dem Konzept und damit ein ganzes Stück weiter gebracht. Wir leben das etwas andere Modell, bei uns führt mein Mann „das kleine Familienunternehmen“ und hält mir für meine Arbeit den Rücken frei.