Zum Jahresende…

An meinen letzten öffentlichen Arbeitstag habe ich mit einer Gruppe von Führungskräften an dem Thema Einarbeitung gewerkelt und möchte mit Ihnen die letzte Sequenz teilen! 10 Minuten vor Feierabend war noch ein Punkt offen auf der Liste der eingebrachten Anliegen. Die Frage eines Teilnehmers lautete: „Wie kann ich junge Menschen für den Beruf (in der stationären Altenhilfe) begeistern?“ Ich fragte zurück: „Was hat Sie begeistert?“ Und hakte nach. Drei der vier männlichen Teilnehmer wollten eigentlich nur ihren Zivildienst leisten oder Zeit überbrücken, warteten auf einen Studienplatz. Und sie blieben ja ganz offensichtlich hängen, sind längst ausgebildete Altenpfleger und werden die Branche in die Zukunft führen. In den verbleibenden 7 Minuten haben wir den Klebstoff analysiert („was genau hat Sie bleiben lassen?“). Es ging um den Wunsch nach Zugehörigkeit, Teil dieses Teams zu sein und den Spaß, den sie bei dieser Arbeit haben und den Sinn, den sie macht. Innerhalb weniger Minuten hatten auch die Teilnehmerinnen dieses Funkeln in den Augen, es war wie Weihnachten!

Mit diesem wunderschönen Abschluss sitze ich jetzt ganz zufrieden in meinem Büro und erinnere mich zurück an meine Kindheit. Hatten Sie als Kind auch so ein gelbes Pappaufsteller-Postamt, hinter dem man sich prima verschanzen und ordentlich rumstempeln konnte? Mein Büro gleicht dem ein bisschen, überall liegen Briefmarken und Verpackungen, Adressaufkleber und Haufen von meinen Arbeitsheften. Nur von den Teamplanern ist nicht mehr viel da. Bis zum 21. Dezember 2018 versenden wir eingehende Bestellungen möglichst am gleichen Tag. Wenn Sie also „Mehr Zeit für die Pflege“ oder etwas von dem Privileg „Begleiten dürfen“ verschenken möchten: Alles ist möglich. Der Versand kann auch ohne Rechnung erfolgen, mit Gruß von Ihnen. Und oder persönlicher Widmung.

Ich wünsche Ihnen allen dieses Funkeln in den Augen Ihrer Lieben, viel Raum zwischen Jahren zum Aufräumen und einen guten Start in das neue Jahr. Apropos neues Jahr: Ein Projektplatz ist noch offen. Wenn Sie eine Einrichtung kennen, der die Zusammenarbeit mir mir gut tun würde, dann geben Sie ihr oder mir doch einfach einen Hinweis. Vielen Dank.

„Wir gehen in Klausur!“ mit werdenden Wohnbereichsleitungen in der InVia-Akademie in Paderborn im Dezember 2018

Altenpflege 2.0? Die Posterpräsentation

Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Posterpräsentation auf dem 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Weimar! Sie steht unter Veröffentlichungen zum Download bereit, aber ich habe noch etwas viel besseres: Die geführte Posterpräsentation. Mit diesem Link werden Sie zu einer prezi-Präsentation geleitet und nach ein paar Sekunden, die der Ladevorgang braucht, können Sie sich ohne Registrierung alles geordnet und in Ruhe anschauen. Und Sie können den Link auch teilen. Melden Sie sich gern, wenn es nicht so klappt, wie ich mir das womöglich vorgestellt habe.

Einladung zum 10. Kongress der DAlzG in Weimar

Die Einladung nehme ich gerne an und freue mich, wieder etwas beitragen zu können. Gleich am ersten Tag präsentiere ich in der Kategorie „neue Versorgungskonzepte“ mein Poster „Stationäre Altenhilfe neu definiert“, wobei ich mich frage, ob die eigentliche Aufgabe der stationären Langzeitpflege überhaupt schon mal genau bestimmt und beschrieben wurde.
Mein Ziel dürfte Ihnen bereits bekannt sein: Eine Altenhilfe, in der man entspannt pflegen und pflegebedürftig werden darf. Die Maßnahme: Eine an Ideale erinnernde Beschreibung der eigentlichen Aufgabe. Drehbuchtauglich konkret wird die Aufgabenbeschreibung durch Regeln & Glaubenssätze, die vielen Einrichtungen bereits geholfen haben, eine wohltuende Ruhe und Gelassenheit in den Pflege- und Betreuungsalltag zu bringen. Sehr zur Freude aller Beteiligten.

Alle Beteiligten? In der Kategorie „Angehörige begleiten und unterstützen“ habe ich eine Doppelrolle ergattert: Als Altenpflegerin, Führungskraft und Coach bin ich auch in diesem Thema schon viele Jahre unterwegs, aber als Angehörige selbst? Diese „unprofessionelle“ Zusatzqualifikation brachte eine schöne Farbe in den Raum der fachlichen Weiterentwicklung: Die gelungene Integration von Angehörigen. Das heißt übrigens nicht, dass mir das Wissen privat als Angehörige hilft, einen guten Platz in der neuen Pflegesituation zu finden! Für die Gestaltung des Miteinanders sind besser die Profis zuständig und privat bin ich absoluter Laie. In diesem Vortrag gebe ich Angehörigen und Pflegenden Tipps, um aus der sicher nicht einfachen Situation gemeinsam das Beste herauszuholen.

Mein halbstündiger Beitrag über Angehörigenarbeit ist geplant am 18.10.2018 um 15 Uhr im Seminarraum 1. Und die Posterpräsentation „P14“ ist im ausgeschilderten Posterbereich zu finden, am Donnerstag bin ich von 12:30 bis 14:00 Uhr direkt dort anzutreffen.

Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen. Rein zufällig oder ganz bestimmt, mit Termin: Nutzen Sie gern das KONTAKTFORMULAR für eine Verabredung.

Auf dem Hauptstadtkongress 2017…

…war ich gefragt zum Thema Führung und Personalbindung und habe bei der Gelegenheit unsere Definition der stationären Altenhilfe vorgestellt.

10 Jahre dabei und mittendrin

Rückblick, Ausblick und Informationen zum Gewinnspiel

Begleiten dürfen. Die Fortsetzung von „Mehr Zeit für die Pflege!“

Nach der Pflicht kommt die Kür: Begleiten dürfen. Neue Prioritäten für die Versorgung von Menschen mit Demenz.